Aromatherapie in der Pflege

Ausbildung Aromatherapie – Aromaberatung

Ätherische Öle duften nicht nur herrlich, sie haben auch eine außergewöhnliche Wirkung. Duftstoffe wirken über einen der ältesten Teile unseres Gehirns, das Riechzentrum, welches im Limbischen System, unserem Gefühlszentrum liegt. Von hier aus werden Reaktionen im Körper ausgelöst und Botenstoffe gesteuert. Emotionen und Stimmungen, aber auch die Atmung oder Herzaktionen können durch Düfte beeinflusst werden. Äußerlich angewendet lindern und heilen sie viele Beschwerden auf angenehme Art – von der Inhalation bei Schnupfen bis zur Behandlung von Hautproblemen. Darüber hinaus verwöhnen wohlriechende Duftmischungen Sie in allen Stimmungslagen. Ganz nach Wunsch gibt es entspannende und beruhigende oder erfrischende und belebende Öle.

Zur Ausbildung

Die Natur als Grundlage der Aromatherapie-Ausbildung

Die Aromatherapie, die ein eigenständiges Teilgebiet der Phytotherapie darstellt, ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Schon in der vorchristlichen Zeit wurden unterschiedliche Pflanzenöle extrahiert, um diese für unterschiedliche Erkrankungen, Leiden oder Gesundheitsanwendungen einzusetzen. 1928 entdeckte der französische Chemiker René Maurice Gattefossé (1881- 1950) die heilende Wirkung von Lavendelöl für die Haut. Seine Erkenntnisse veröffentlichte er 1936 unter dem Titel „Aromatherapie“ und gab damit der Therapierichtung ihren Namen. Seit einigen Jahren befasst sich die Wissenschaft ernsthaft mit den Inhaltstoffen der Öle und deren Wirkung.

Von der Gewinnung bis zur Anwendung

Ätherische Öle werden aus den einzelnen Pflanzenteilen mittels Extraktion oder Destillation gewonnen. Neben diesen Verfahren gibt es weitere Gewinnungsverfahren, die Sie während Ihrer Ausbildung kennenlernen.

Krankheitsbilder und Symptome werden gezielt mit ätherischen Ölen behandelt. Aromatherapie kann mit anderen Naturheilverfahren und der klassischen Schulmedizin kombiniert werden und unterstützt deren Wirkung.

Bei der Aromatherapie werden die ätherischen Öle hauptsächlich durch Einreibungen, Massagen und durch Inhalation in den Körper aufgenommen. Es gibt aber auch die orale Einnahme, die in Deutschland noch nicht sehr verbreitet ist und vornehmlich in Aromatherapie ausgebildeten Ärzten und Heilpraktiker*innen vorbehalten ist.

Neben der Aromatherapie entwickelte sich, vor allem im deutschsprachigen Raum, die Aromapflege. Dies ist eine anerkannte, ganzheitliche Methode, mit der Gesundheits- und Krankenpfleger die ätherischen Öle, Basisöle und Hydrolate in den täglichen Pflegealltag einfließen lassen. In Deutschland wird in vielen Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Hospizen mit der Aromapflege sehr erfolgreich gearbeitet.

Die Aromakultur, die ebenfalls Bestandteil der Ausbildung ist, beinhaltet Anwendungen mit ätherischen Ölen, um das Wohlbefinden und die Lebensqualität zu steigern. Das Verfeinern und aromatisieren von Speisen in der Aromaküche, die Aromakosmetik und die Wohnraumgestaltung durch Beduftung mit ätherischen Ölen sind ebenfalls Aspekte der Aromakultur.

Der Schwerpunkt der Aromatherapie-Ausbildung bei campus naturalis

Ein wichtiger Schwerpunkt unseres Ausbildungsangebots im Bereich Aromapraxis und -therapie ist die Aromamassage. Die wohltuende und tiefgreifende Wirkung dieser aromatherapeutischen Anwendung ist nicht zu unterschätzen. Berührung und Duft ergänzen sich heilend, wie die Teilnehmer*innen in zahlreichen Praxiseinheiten selbst erfahren dürfen. Mind-Body-Therapien wie die Aromatherapie setzen auf die Stärkung der Selbstheilungskräfte.

Wie wird die Aromatherapie eingesetzt?

Die Aromatherapie bietet die unterschiedlichsten und vielfältigsten Anwendungsformen. Basierend auf 100% naturreinen Ölen kommen folgende Behandlungen zum Einsatz:

  • Aromamassagen oder Anwendungen wie sie beispielsweise in der Ayurveda-Therapie vorkommen
  • Reflexzonenbehandlungen
  • Aromabäder und -wickel
  • Dufttherapien

Ermöglicht wird diese Bandbreite vor allem durch zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Aromatherapeuten*innen und -Berater*innen erlernen daher schon in der Ausbildung an unseren Akademie-Standorten vor der Behandlung ganz individuell auf die Klienten einzugehen.

In diesen Bereichen wird die Aromatherapie eingesetzt

Diese Form der natürlichen Behandlung wird heute in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten eingesetzt. So ist beispielsweise die Aromatherapie in der Palliativpflege ein wichtiger Baustein der Pflege. Zentral ist hierbei vor allem das Wohlbefinden der Patient*innen. Darüber hinaus können Sie mit einer zertifizierten Aromatherapie-Ausbildung in diesen Bereichen tätig werden:

  • Wellness- und Entspannungseinrichtungen
  • Kliniken und freie Praxen
  • Pflegeeinrichtungen
  • Hospize

Auch bei psychosomatischen Erkrankungen und im Bereich der Psychotherapie kann die Aromatherapie von ausgebildeten Aromatherapeut*innen als alternative Therapiemethode unterstützend eingesetzt werden.

Die Anwendungsbereiche sind so vielfältig wie die Düfte selbst – tauchen Sie ein in diese faszinierende Welt und verschaffen Sie sich und Ihren Mitmenschen duftende Erlebnisse!

Jetzt anmelden und direkt durchstarten

Die Ausbildungsdauer beträgt etwa sechs Monate. In Wochenblock-Kursen, die alle zwei bis drei Monate an drei bis vier Tagen stattfinden, erhalten Sie ein umfangreiches Wissen in diesem besonderen Bereich der Naturheilkunde. Der praxisnahe Unterricht erleichtert Ihnen den Einstieg in den Berufsalltag.

Gut zu wissen

Mit Ablegen der Prüfung können Sie sich Aroma-Praktiker*in nennen. Durch die Zusatzausbildung Heilpraktiker*in oder Heilpraktiker*in für Psychotherapie dürfen Sie sich Aromatherapeut*in nennen.

In Kombination mit dem Erwerb der Erlaubnis zum/zur Heilpraktiker*in für Psychotherapie oder zum/zur Heilpraktiker*in dürfen therapeutische Heilbehandlungen auch ohne ärztliche Verordnung selbständig ausgeübt werden. Damit ist die Kostenerstattung durch private Krankenkassen und durch Beihilfestellen ohne ärztliches Attest möglich. Die Abrechnung der therapeutischen Behandlung erfolgt in diesem Fall als heilpraktische Leistung über das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker*innen.


Für pflegende Berufe erhalten Sie zudem 30 Fortbildungspunkte des Registrierung beruflich Pflegender RbP.

Dieses und noch viel mehr können Sie in der Ausbildung Aromatherapie lernen. Alle Informationen hierüber erhalten Sie, wenn Sie hier klicken.

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