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29. Juli 2019

Die Aufgaben und Tätigkeiten eines Psychotherapeuten

Berufliche Perspektiven im Berufsalltag

Seelenklempner, Nervenarzt oder Püschologe – während diese Begriffe meist eher scherzhaft oder sogar herablassend konnotiert sind, treffen sie doch einen wahren Kern. Ein Psychotherapeut ist, wörtlich übersetzt, ein Behandler der Seele. Damit ist das Aufgabenfeld dieses Gesundheitsberufs schon durch den Namen sehr weit gesteckt. Sie möchten wissen, was genau die Arbeit eines/r PsychotherapeutenIn ausmacht? Welche Voraussetzungen für die Ausbildung gestellt werden? Und welche beruflichen Perspektiven sich für Sie im Berufsalltag ergeben können? All diesen Fragen gehen wir hier auf den Grund.

Leidenszustände und Verhaltensstörungen kurieren

PsychotherpeutInnen bewegen sich im Feld der Psychotherapie, darin findet sich auch ihr Aufgabenbereich wieder. Dieser besteht aus den unterschiedlichsten anerkannten Heilverfahren, die Leidenszustände und Verhaltensstörungen kurieren und die unterschiedlichsten Ursachen haben:

  • Psychische
  • Psychosoziale
  • Psychosomatische

Als PsychotherapeutIn helfen Sie also in allen Bereichen, die etwas mit der Seele oder einer Beschädigung dieser zu tun haben. Das Ziel ist es, Patienten durch Lebenskrisen zu navigieren, gezielt die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern oder die seelische Gesundheit von Grund auf wiederherzustellen.

Der passende Therapeut für jede Altersstufe

Psychotherapien werden für alle Altersstufen und diverse Einsatzgebiete angeboten. So gibt es spezielle Fachkräfte, die sich auf psychotherapeutische systemische Arbeit mit Säuglingen und Kleinkindern sowie mit Jugendlichen spezialisiert haben. Aber auch Paar- und FamilientherapeutInnen sind heute gefragt. Beispielsweise in einer Ausbildung zum Kinder- und Jugendtherapeut wird schon von Anfang an Wert darauf gelegt, dass die angehenden Therapeuten Ihre Aufgabe das Individuum innerhalb seiner sozialen Verbindungen zu betrachtet, ernst nehmen. Die systemischen Therapien setzten besonders auf den verbalen Austausch sowie Verhaltenstherapien.

Psychotherapien für alle Altersstufen und Einsatzgebiete

Psychotherapien für alle Altersstufen und Einsatzgebiete

Im Pflege- und Palliativbereich, besonders bei Demenzkranken Patienten, haben sich ebenfalls Kreativtherapien durchgesetzt. In einer Ausbildung in der Kunsttherapie beispielsweise erlernen Sie, wie Malerei, Bildhauerei oder andere künstlerische Ausdrucksformen den Betroffenen zu gute kommen können. Der Beruf des Psychotherapeuten lässt sich also oft mit den eigenen Vorlieben oder Begabungen verbinden.

Arbeitsbereiche von PsychotherapeutInnen

Das Arbeitsfeld und die Aufgaben für Sie als PsychotherapeutInnen sind also generell sehr vielschichtig angesiedelt. Überall dort, wo die Seele Heilung sucht oder Unterstützung bei psychischen Problemen nötig ist, kommen PsychotherapeutInnen zum Einsatz:

  • Essstörungen und Suchterkrankungen wie Bulimie oder Alkoholismus
  • Zwangserkrankungen und Ticks
  • Depressionen bis Burnout
  • Schwere Angsterkrankungen, die den Betroffenen im täglichen Leben einschränken

Auch bei schweren Erkrankungen, die lebensbedrohlich verlaufen, oder im Falle eines tragischen Todesfalls im Familien-, Bekannten- oder Freundeskreis kommen PsychotherapeutInnen immer wieder zum Einsatz. Daneben sind Ihre Fähigkeiten als Therapeut auch in allen Lebenskrisen-Situationen oder bei funktionellen Störungen wie sexuellen Problemen oder Muskelverspannungen gefragt.

Arbeitsweise einer PsychotherapeutIn

Natürlich gibt es ganz zentrale Unterschiede zwischen den jeweiligen Fachrichtungen im Feld der Psychotherapie. So arbeitet beispielsweise ein Kunst- oder Musiktherapeut mit unterschiedlichen kreativen Techniken, während ein Familien- oder Paartherapeut psychologische Therapien wie Gesprächen, Rollenspielen oder Familienaufstellungen einsetzt. Grundsätzlich überschneiden sich aber diese Aufgaben und Behandlungsschritte bei jedem PsychotherapeutIn:

  • Ausführliches Erstgespräch mit dem Patienten und Angehörigen: Darin wird geschildert, wie die Krankheit das jeweilige Leben belastet ist oder sich verändert hat. Auch die Einschätzung des sozialen Umfelds wird hierbei in Erfahrung gebracht.
  • Festlegung ob ambulante oder stationäre Behandlung notwendig ist: Aufgrund der im Erstgespräch vermittelten Eindrücke, Einschätzungen und gegebenenfalls einer zweiten Meinung legt der PsychotherapeutIn fest, ob ein Klinik- oder Kuraufenthalt notwendig ist oder nicht.
  • Erarbeitung einer individuellen Therapie: Je nach Feld, psychischem Problem und individuellen Bedürfnissen werden Therapiemöglichkeiten und -pläne erstellt und ausgeführt. In besonders schweren Fällen wird eine Intervisionsgruppe mit anderen Therapeuten einberufen.
  • Ausführung der Therapie: Durchführung sowie Vor- und Nachbearbeitung der einzelnen Sitzungen und regelmäßige Feedback-Gespräche. Der Psychotherapeut begleitet in seinen Aufgaben den Patienten während dem ganzen Heilungsweg.

Eine gute Kommunikationsfähigkeit sowie ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen sollten Sie also auf jeden Fall mitbringen, wenn Sie Psychotherapeut werden möchten.

Wichtig: Kommunikationsfähigkeit Einfühlungsvermögen

Wichtig: Kommunikationsfähigkeit Einfühlungsvermögen

Ausbildung zur PsychotherapeutIn

In Deutschland regelt das Psychotherapiegesetz sowohl die Ausbildung als auch die Zulassungsbedingungen zu diesem Berufsfeld. Die korrekte Berufsbezeichnung ist „psychologischer Psychotherapeut“. Generell wird ein Studium der Psychologie (Bachelor oder Master), Medizin oder auch der Pädagogik verlangt. Je nach Fachgebiet während der Ausbildung werden von Ihnen noch andere praxisorientierte Nachweise gewünscht. Die Ausbildung erfolgt innerhalb von 1,5 bis 3 Jahren und schließt mit einer Prüfung ab. Bei einem Abschluss mit Medizinischem Vorstudium können Sie Facharzt der Psychotherapie werden – was natürlich eher physische Aufgabenfelder umfasst.

Alternativ dazu besteht die Möglichkeit der Zulassung zur therapeutischen Tätigkeit durch eine erfolgreiche Prüfung zum HeilpraktikerIn für Psychotherapie. Diese erfolgt am jeweiligen Gesundheitsamt und kann am campus vorbereitet werden.

Spezialisierungen & Berufschancen einer PsychotherapeutIn

Nach der Grundausbildung folgt in der Regel die Fachspezifizierung innerhalb eines Bereichs der Psychotherapie. Bei campus naturalis beispielsweise können Sie zwischen den unterschiedlichsten Aus- und Weiterbildungen sowie Fachbereichen wählen:

  • Kreative Therapieformen wie Kunst- und Musiktherapie, Tanz- und Ausdruckstherapie aber auch Theater- und Dramatherapie.
  • Systemische Therapiebereiche wie Einzel-, Paar- und Familientherapie, systemische Kinder- und Jugendtherapie oder auch integrale Traumatherapie und -beratung.
  • Prävention und Wellness-Angebote wie beispielsweise eine Weiterbildung zur Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe oder auch betriebliches Gesundheitsmanagement. In diesen Bereich fallen auch Angebote wie Yoga-KursleiterIn oder Ayurveda Therapie.

Ihre Berufschancen als PsychotherapeutIn sind so vielfältig wie die Spezialisierungen und Aufgaben: So finden heute viele eine Anstellung in Unternehmen, die gezielt die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter verbessern möchten. Daneben können Sie freiberuflich oder selbstständig eine psychotherapeutische Praxis eröffnen oder in Krankenhäusern, Kliniken sowie Rehabilitationszentren arbeiten. Ein weiteres Arbeitsfeld bieten soziale Einrichtungen.

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