Standortinformationen

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Fordern Sie hier kostenlos das aktuelle campus Naturalis Studienprogramm an!
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Aktueller Podcast:Bodyscan nach Jon Kabat-Zinn
Wir laden Sie ein zu einer kleinen Entspannungsreise im Alltag.
gesprochen von Sandra Tigges
Berlin:030 - 24 63 98 95
Hamburg:
040 - 881 598 96
Frankfurt a.M:
069 – 40 56 42 31
München:
089 - 54 32 43 60
Ausbildung zum Heilpraktiker, zur Heilpraktikerin am Standort: Alle Standorte
Unser Angebot besteht an den Standorten:
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Frankfurt|
Hamburg|
München
Wir freuen uns, Ihnen unsere Aus- und Weiterbildungen für die Bereiche Komplementäre Medizin und Pflege vorzustellen. Sie suchen neue Perspektiven für Erfolg und Zufriedenheit im Beruf?
• Sie wollen Heilpraktiker/in werden?
• Sie sind schon therapeutisch tätig und wollen Ihre Kompetenzen erweitern?
• Sie wünschen sich medizinische und naturheilkundliche Kompetenz und eine heilkundliche Zulassung?
Ob Sie sich beruflich neu orientieren möchten, oder auch einen erfüllenden und verantwortungsvollen Beruf mit Zukunft suchen, ist die Ausbildung zum/r Heilpraktiker/in genau das Richtige für Sie. Wir bieten Ihnen eine vielfältige Auswahl an Ausbildungsmöglichkeiten: Wählen Sie zwischen Vormittags- oder Abendunterricht, eine 2-jährige Belegung mit oder ohne naturheilkundliche Vertiefung für Neueinsteiger oder eine Teilbelegung bei guter Vorbildung. Kombinieren Sie je nach Ihrer persönlichen Interessenslage einen der reichhaltigen Studienschwerpunkte aus unseren Fachausbildungen.
Unsere Ausbildungsangebote richten sich an alle interessierten Menschen. Lassen Sie sich von unserem vielfältigen und fundierten Programm inspirieren, rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie
einen Beratungstermin - am besten mit einem Termin zum Probehören – wir beraten Sie gern!
Wer kann Heilpraktiker/in werden?
AVoraussetzungen sind mindestens der Hauptschulabschluss, die körperliche,
geistige und seelische Eignung für den Beruf des Heilpraktikers
und ein Mindestalter von 25 Jahren zum Zeitpunkt der Anmeldung zur
Überprüfung beim Gesundheitsamt. Eine Altersobergrenze gibt es nicht.
Der Beruf des Heilpraktikers, der Heilpraktikerin:
Der Beruf des Heilpraktikers hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant
entwickelt. Defizite im konventionellen schulmedizinischen System lassen
immer mehr Menschen den Weg zum Naturheilkundigen suchen.
Als Heilpraktiker lernen Sie die Erscheinungsformen von Krankheiten
aus einer ganzheitlichen Sicht zu betrachten. Durch diese Herangehensweise
werden erstaunliche Ergebnisse erzielt. Bereits die Gelassenheit
und Ruhe einer Heilpraktikerpraxis ist für viele Patienten eine wirkliche
Wohltat. An den campus Naturalis Akademien finden Sie die intensive
Vorbereitung auf die staatliche Prüfung beim Gesundheitsamt in verschiedenen
Varianten und mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Profitieren
Sie von unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der ganzheitlichen
Erwachsenenbildung und von unserem breiten Lehrangebot.
Neben der Vermittlung der theoretischen Inhalte erfahren Sie stets auch
die praktische Umsetzung des Gelernten: Abgestimmt auf Ihre individuellen
Bedürfnisse vermitteln wir Ihnen das notwendige medizinische
Wissen. Die wichtigen Fachqualifikationen, praktischen Kenntnisse und
Schwerpunkte für Ihre spätere Berufspraxis können Sie aus einem breiten
spannenden Themenkreis individuell wählen: Naturheilkunde, Phytotherapie
(Pflanzenheilkunde), Traditionelle Chinesische Medizin mit
Akupunktur, Homöopathie, Ayurveda, Massage, Shiatsu & Akupressur,
Aromatherapie, Körpertherapie, Prävention und Gesunderhaltung, Ernährungslehre,
Humanistische Psychotherapie, Kinder- und Jugendtherapie,
Kunsttherapie, Tanztherapie, Mentaltraining. Nach Ihrer erfolgreich bestandenen
Prüfung unterstützen wir Sie auf Ihrem Weg in die erfolgreiche
Selbständigkeit durch Seminare oder Beratungsangebote zu Themen wie
Existenzgründung und Gesprächsführung.
Die gesetzlichen Grundlagen Ihres neuen Berufes:
Die Ausübung der Heilkunde ist gesetzlich geregelt. Das Heilpraktikergesetz
gilt seit 1939. Es erlaubt dem Heilpraktiker, als einzigem
neben dem approbierten Arzt, die Ausübung der Heilkunde. Die Zulassung
wird nach bestandener Überprüfung beim Amtsarzt durch das
zuständige Gesundheitsamt erteilt. Sie gilt bundesweit.
Die Überprüfung beinhaltet:
• Das Wissen um den Körper und Krankheitsbilder (Anatomie, Physiologie, Pathologie)
• Verantwortungsvolles Verhalten bei Notfällen und akut gefährlichen Krankheitszuständen
• Gesetzeskunde: Handeln nach dem Gesetz
• Erkennen meldepflichtiger Infektionskrankheiten
• Kenntnis der gesetzlichen Grenzen des Heilpraktiker-Berufes
Nach erfolgreicher Überprüfung dürfen Sie eine Praxis eröffnen. Dafür müssen Sie jedoch in einer oder mehreren Heilmethoden theoretisch und praktisch ausgebildet sein. Die
Therapiemethode/n wählen Sie nach Ihren Neigungen und Interessen.
So werden Sie Heilpraktiker/in
Wir beraten Sie individuell über die für Sie optimale Studienvariante. Der Einstieg in die Ausbildung ist flexibel möglich. Unser flexibles Belegsystem ermöglicht eine große Vielfalt von
Studienvarianten. Sie haben die Möglichkeit an einem Probeunterricht teilzunehmen. Bitte kontaktieren Sie unsere Ausbildungsberatung.
Studieninhalte der Heilpraktikerausbildung:
| • Medizinische Grundlagen - allgemeine Terminologie - allgemeine Ätiologie und Pathogenese von Krankheiten • Zelle und Gewebe - Zellbiologie - Zellfunktionen - Aufbau und Funktion des Gewebes • Embryologie • Hormonsystem - Endokrinologie - Anatomie und Physiologie Hypothalamus, Hypophyse und endokrine Drüsen - Pathologie • Neurologie - Anatomische und funktionelle Einteilung des Nervensystems - Physiologie - Diagnostik mit Reflexuntersuchung - Pathologie • Hämatologie - Anatomie und Physiologie des Blutes - Diagnostische Verfahren - Pathologie der roten und weißen Blutzellen • Kardiologie - Anatomie und Physiologie Herz - Diagnostische Verfahren - Pathologie • Gefäßsystem - Anatomie und Physiologie venöses und arterielles System - Pathologie • Lymphgefäßsystem - Anatomie der Lymphgefäße und Lymphorgane - Pathologie Lymphgefäßsystem • Respirationstrakt - Atmungssystem - Anatomie und Physiologie - Anamnese und Diagnostik - Pathologie - Differentialdiagnostik • Stoffwechsel - Physiologische Grundlagen - Grundlagen Ernährung - Pathologie • Leber/Gallensystem/Pankreas - Anatomie und Physiologie - Pathologie - Diagnostik und Differentialdiagnose • Verdauungssystem - Anatomie und Histologie des Magen-Darm-Traktes - Physiologie - Gastrointestinale Pathologie • Immunologie - Organisation des Immunsystems - spezifisches und unspezifisches Immunsystem - Immunpathologie - Impfung • Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises • Labor - Materialgewinnung - Labordiagnostik - Laborwerte • Niere und harnableitendes System - Anatomie, Physiologie - Wasser-, Elektrolyt-, Säure/Basenhaushalt - Pathologie • Bewegungsapparat - Anatomie und Physiologie Skelettsystem und Muskelsystem - Untersuchung und Diagnostik Bewegungsapparat - Pathologie Knochen und Gelenke, Muskulatur • Haut - HNO-System - Auge - Anatomie und Physiologie - Pathologie • Geschlechtsorgane Geschlechtsorgane des Mannes - Anatomie, Physiologie und Pathologie Geschlechtsorgane der Frau - Venerologie – Lehre von den sexuell übertragbaren |
Krankheiten
(Geschlechtskrankheiten) • Mikrobiologie/Infektionslehre/Hygiene • Infektionskrankheiten - Grundlagen Infektiologie und Epidemiologie - Infektionsschutzgesetz - Diagnostik Infektionskrankheiten - Klassische „Kinderkrankheiten“ - Infektionskrankheiten • Onkologie - Ätiologie/Pathogenese - Diagnostik - Klassisch medizinische Therapien - Psychoonkologie und naturheilkundliche Begleitung • Psychiatrie - Einführung, Definition, Klassifikation, Diagnose (ICD 10) - Psychopathologie • Notfallmedizin/Notfälle in der Naturheilpraxis • Rechts- und Berufskunde/Praxisführung • Grundlagen der Naturheilkunde • Wirkprinzipien naturheilkundlicher Therapien - Reiz und Umstimmung - Immunmodulation - Immunstimulation - Energetische Verfahren • Wirkorte naturheilkundlicher Verfahren - System der Grundregulation nach Pischinger - Humoralpathologie • Vorstellung der 5 Säulen der Naturheilkunde - Hydro- und Thermotherapie - Bewegungstherapie - Ernährungstherapie - Phytotherapie - Ordnungstherapie • Diagnostik und Untersuchungsmethoden • Grundlagen der Phytotherapie - Pflanzenmythologie - Signaturenlehre - Pflanzliche Wirkstoffe + Wirkstoffgruppen • Grundlagen der Chinesischen Medizin • Die wichtigsten Heilpflanzen der chinesischen Medizin • Grundlagen der Paracelsus Medizin • Die wichtigsten Heilpflanzen der Paracelsus Medizin • Grundlagen der klassischen Homöopathie - historischer Überblick Entwicklung Homöopathie - Grundbegriffe: „simila-Regel“ – das Ähnlichkeitsprinzip Potenzierung und Dynamisierung Arzneiformen Das Prinzip der Erstverschlimmerung • Homöopathische Anamnese - Repertorisation - Mittelfindung • Ausgewählte Mittelbilder • Anamnese und Mittelfindung sowie die Inhalte der auf Naturheilkundlichen Praxisseminare.
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| Bitte beachten Sie: Alle Naturheilkundlichen Grundlagenseminare sind in der Heilpraktikerausbildung bereits enthalten. Je nach Gruppe können Sie bis zu 3 naturheilkundliche Aufbauseminare kostenfrei belegen. | |
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Wir möchten Ihnen einige Verfahren vorstellen:
Die Kenntnis naturgemäßer Prozesse und die Einbeziehung des Menschen als Bestandteil der Natur stehen im Mittelpunkt ganzheitlich tätiger Therapeuten. Ab- und Ausleitungsverfahren Ab- und Ausleitungsverfahren zählen zu den ältesten naturheilkundlichen Behandlungsverfahren überhaupt und finden in allen Volksheilkunden in verschiedener Form Anwendung. Die Bezeichnung geht auf die Humoralpathologie, die „Viersäftelehre“, zurück, derzufolge Gesundheit die Harmonie, das Gleichgewicht im Fluss der Körpersäfte ist. Krankheit hingegen entsteht durch die fehlerhafte Durchmischung der Säfte. Neu war dieses Verständnis von Gesundheit und Krankheit nicht. Durch die Jahrhunderte und in allen Kulturkreisen gab es bis zum Mittelalter Humoraltherapeuten, deren Wissen in umfangreichen Schriften dokumentiert wurde. Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493 – 1541) – besser bekannt als Paracelsus – war in Deutschland der bekannteste Vertreter. Als ausleitende Verfahren werden in diesem Zusammenhang jene bezeichnet, die durch Schaffung einer künstlichen Öffnung dem Körper helfen, sich von den „üblen Säften“ zu reinigen. Hier seien der Aderlass, das blutige Schröpfen, Cantharidenpflaster und Blutegeltherapie genannt. Bei den ableitenden Verfahren werden vornehmlich über die Haut gestaute Gebiete im Organismus zur Energieumverteilung angeregt. Zu nennen sind hier: trockenes Schröpfen und Baunscheidtverfahren. Die Anwendungen wurden als „Aschner-Verfahren“ nach dem Wiener Arzt/Forscher Bernhard Aschner (1883 – 1960) benannt. Ihm ist es zu verdanken, dass sich sowohl die „Lehre von den Körpersäften“ (lat. Humores) und deren Störungen (Humoralpathologie), als auch der Nutzen regulativer Therapien, gegen den Ansturm einer beginnenden naturwissenschaftlich orientierten Medizin behaupten konnten und nicht in Vergessenheit gerieten. |
Phytotherapie Die Pflanzenheilkunde ist eine der ältesten Therapieformen. Seit
Beginn der Menschheitsgeschichte werden Pflanzen als Heilmittel
eingesetzt, waren sie doch beinahe die einzigen Heilmittel und
auch die ersten Grundsubstanzen zur Herstellung von Arzneien. Immer
genauer wurden Pflanzen analysiert, das Wissen um die vielfältige
Wirkung verfeinert und systematisiert. Claudius Galenus
(129 – 201 n.Chr.) auch Galen genannt, stellte Regeln für die Arzneizubereitung
auf. Die unter der Bezeichnung „Galenik“ bekannte Lehre
von den Arzneistoffen hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt.
Akupunktur
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Exemplarische Inhalte
des Ausbildungsschwerpunktes Naturheilkunde: „Medicus curat, natura sanat“. So beschreibt Hippokrates (ca. 460 – 370 v. Chr.) mit einem kurzen Satz das Wesen der Naturheilkunde.
Der Arzt/Therapeut behandelt, die Natur heilt. „Naturheilkunde“ und „Naturheilverfahren“ werden häufig synonym verwandt. Der Beruf des Heilpraktikers wird in engem Zusammenhang mit
Naturheilverfahren gebracht. Zu Recht, denn es ist vor allem der Berufsstand der Heilpraktiker/Innen der - im Gegensatz zu der wissenschaftlich orientierten Medizin heute - keine
Schwierigkeiten hat, „nicht Doppelblind- Studienerprobte Verfahren“ als therapeutisch wirkungsvoll und zum Wohle des Patienten zu nutzen. Dabei lässt sich durch die Jahrhunderte
und in allen Kulturkreisen der Einsatz von Naturheilmitteln und Naturheilverfahren als Therapieform verfolgen. Die Naturheilkunde ist also eine Erfahrungs-Heilkunde und kann mit
gutem Recht als älteste Form der Medizin bezeichnet werden.
Seit Jahrtausenden existiert die Akupunktur als fester Bestandteil innerhalb
des Therapieschatzes der Menschheit. Aus dem Tao der asiatischen
Philosophie geboren und durch ununterbrochene Tradition bestätigt und
weiterentwickelt, bietet die Akupunktur die tief greifende Möglichkeit in
direkter Art und Weise auf Krankheitsgeschehen positiv Einfluss zu nehmen.
Durch Stimulation spezifischer Punkte oder Zonen mittels Nadeln
(lat. accus=Nadel, puncere=Stechen) oder anderer Methoden, erlangt
der Therapeut direkten Zugriff auf die individuelle Lebensenergie, das
sog. Chi. Blockaden können derart gelöst, Fülle und Lehre transformiert
und der harmonische Energiefluss wieder befördert werden.